Heutige Haarverpflanzungs-Verfahren
Heutige Haarverpflanzungs-Verfahren können eingeteilt werden in:
Erstens: Streifenhaartransplantation Zweitens: Einzelnentnahme
Zu Erstens:
Die Streifenhaartransplantation entnimmt, wie der Name es schon sagt, Haare in einem behaarten Hautstreifen. Mittels eines Skalpells wird der behaarte Hautstreifen chirurgisch entfernt. Im nächsten Schritt wird der entnommene Hautstreifen erst mal in kleine Grafts zerlegt. Damit möglichst keine Haare beschädigt werden, werden in der Regel hochauflösende Mikroskope genutzt. Wenn die Grafts fertig zergliedert sind, in der Regel in die kleinen natürlich wachsenden Grüppchen (FU`s), werden diese dann in das Zielgebiet eingesetzt. Das Zielgebiet wurde vorher bereits mit kleinen gebildeten Empfangsöffnungen vorbereitet.
Zu Zweitens:
Die Einzelentnahme entnimmt Haare einzeln (FUE Verfahren). Jedoch ist streng genommen der Begriff Einzelnentnahme nicht ganz richtig, wird aber häufig dazu genutzt um es verständlicher erklären zu können. Denn die Haare werden nicht einzeln, sondern in kleinen Grüppchen entnommen. Diese kleinen Grüppchen, die FU`s, werden in diesem Verfahren Zug um Zug mit Hohlnadeln (Durchmesser 0.75 - 1.00 mm) entnommen. Da in einer Gruppe ca. 1- 4 Haare wachsen, werden quasi im Durchschnitt ca. 2.2 Haare entnommen. Danach ist der weitere Vorgang identisch mit dem bei der Streifenhaartransplantation. Auch bei dem FUE Verfahren werden nun erst mal im Zielgebiet einige kleine Empfangsöffnungen gebildet und dann die kleinen zuvor entnommen Grüppchen von 1 - 4 Haaren eingesetzt.
Allerdings gibt es gerade im Haarliniendesign einiges zu beachten.